EXTRAS /

DIES UND DAS

Wissenswertes über den Chihuahua

 

In letzter Zeit werden auch in Deutschland  immer mehr Merle Chihuahuas und Chihuahuas aus Merle- Verpaarungen angeboten, meist ohne Papiere.


Ein Hund ohne Papiere (Stammbaum) kann als Hund durchaus genau so gut sein, wie einer mit Stammbaum. Fakt ist aber, dass die "papierlosen" Züchter keinerlei Vorschriften haben, mit was für Hunden sie züchten dürfen, keine Vorsorgeuntersuchungen der Elterntiere machen müssen und die Welpen aus Merle Verpaarungen meistens ohne Augen und Ohrenuntersuchungen abgegeben werden. Die  Merleträger- Tiere werden willkürlich, wenn überhaupt, deklariert.
   

Das Schlimme ist aber: Es lässt sich später nicht mehr nachvollziehen, ob ein Hund das Merle Gen trägt oder nicht, denn er hat ja keinen Abstammungsnachweis.

Immer mehr wollen diese Exoten zwar züchten, aber der Aufwand, der damit verbunden ist, ist einem dann doch zu gross. Aber es geht ja einfacher: Nur mal schnell 2 Hunde mit schöner Fellzeichnung  miteinander  verpaaren. Jeder Welpe ist herzig, es finden sich immer wieder Käufer, die nicht so genau nachfragen und unter dem Strich bleibt erst noch Geld übrig, man hat ja nur geringe Tierarztkosten und wenig Aufwand,  ohne all die teuren Tests.   

Diese Einstellung ist  falsch, will man Merle Chihuahuas züchten . Diese Leute haben noch nicht wirklich begriffen, was das Merle-Gen ist. Dass es definitiv vererbt werden kann ohne sichtbar zu sein und in späteren, falschen Verpaarungen enormen Schaden anrichten kann. Merle Zucht ist nichts für jemanden, der "nur mal schnell ohne Aufwand einen Wurf" machen will.

 

Drei ganz unterschiedliche Chihuahuas.
 Ein blue -merle, ein Creme- weisser und ein sehr dunkler Choco.
Alle drei sind nachweislich Merles obwohl es nur bei einem optisch erkennbar ist !
 

 

 

 

Oftmals haben Chihuahuas  eine zu kurze Fanglänge. 

Hier sehen Sie eine Abbildung aus dem Buch

„Chihuahuas“  von Karin Biala-Gauß.

Mit freundlicher Genehmigung des Parey Buchverlags, Berlin

Aus dem Buch:

„Chihuahuas“
von Karin Biala-Gauß

ISBN 3-8263-8409-1

 

 

 

Teacup Chihuahuas

(Unterzuckerung)

Gerade bei Chihuahuas die weniger als 2 kg wiegen, besteht die Gefahr der Unterzuckerung. Dies ist mit ein Grund warum bei seriösen Vereinen die Zucht mit Hunden die unter 2kg sind verboten ist!

Es kann trotzdem vorkommen das bei einem Wurf ein Winzling dabei ist. Der ausgewachsen nur 1kg wiegt.  Diese Hunde brauchen dann besonders viel Aufmerksamkeit. Mehrmals täglich müssen diese Minis gefüttert werden, damit man einer Unterzuckerung entgegenwirkt. Sollte der Hund trotzdem Anzeichen zeigen, ist es am Besten sofort Traubenzucker zu verabreichen und sofort zum Tierarzt zu gehen.

Es gibt leider viele unseriöse Züchter die gerade mit solchen Winzlingen das große Geld wittern und deswegen werden sogar schon „Teacup“ Chihuahuas gezüchtet. Diese Hunde haben eine äußerst geringe Lebenserwartung von etwa 3 Jahren!

                             Wir sind gegen die Zucht von Teacup Chihuahuas!

Zum wohle des Chihuahuas!