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Patella-Luxation (PL) Mit freundlicher Genehmigung des Kynos Verlages. Folgend ein Auszug aus dem Buch " Der Chihuahua". Erschienen im Kynos-Verlag, Autor Margaret Greening. ISBN:3-933228-91-3 Anmerkungen sind in grün geschrieben.
Patella- Luxation Die luxierende Kniescheibe ist ein Gelenk-Defekt. Die Patella gleitet in einer Rinne am unteren Ende des Oberschenkelknochens. Bei manchen Hunden ist diese Rinne nicht tief genug, und die Kniescheibe rutscht (meist nach innen) hinaus - mit der Folge, dass der Hund sich zeitweise hüpfend vorwärts bewegt. In leichten Fällen gleitet die Kniescheibe von selbst in ihre alte Lage zurück, und die Lahmheit verschwindet schlagartig. In schwereren Fällen zeigt sich der Defekt schon mit 6 bis 12 Monaten; es können beide Läufe betroffen sein, und vor allem ein übergewichtiger Hund wird dauerhaft zum Krüppel. Heute gibt es erfolgsversprechende Operationsmethoden. Keinesfalls darf mit betroffenen Hunden gezüchtet werden!
Anmerkung: Ein verantwortungsvoller Züchter wird seine Hunde auf Patella-Luxation von einem dafür ausgebildeten Tierarzt untersuchen lassen. Die Hunde bekommen nach erfolgter Untersuchung eine Bescheinigung mit dem Ergebnis. Hier einige Beispiele wie diese Untersuchungsbögen aussehen können:
Hier ein Untersuchungsbogen aus der Schweiz:
Ist ein Bogen so an gekreuzt,wie die oben gezeigten, hat der Hund keine Patella-Luxation. Diesen Hund darf man für die Zucht einsetzen. Leider gibt es immer noch viel zu viele Züchter die der Meinung sind diese Untersuchung sei nicht notwendig. Ein guter Rat: kaufen Sie nur einen Welpen dessen Eltern diese Untersuchung vorweisen können. Bei seriösen Züchtern ist das PL-Untersuchungsergebnis der Elterntiere bei den Welpen in der Ahnentafel mit eingetragen. Fragen Sie den Züchter Ihres Vertrauens nach der Bescheinigung "Untersuchung auf Patella-Luxation". Er wird sie Ihnen sicherlich gerne zeigen. Unter folgendem Link können Sie nachschauen welche Tierärzte die Befähigung zur Vorsogeuntersuchung auf Patellaluxation bei Hunden erworben haben. www.tieraerzteverband.de/suche/index.php3?engine=4
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